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Beweissicherung

Vor Bau­be­ginn kann es erfor­der­lich sein, eine Beweis­si­che­rung der umlie­gen­den Gebäu­de oder Gebäu­de­tei­le durch­zu­füh­ren. Hier­für gibt es unter­schied­li­che Grün­de. Bei Ver­bau­maß­nah­men kann es unter Umstän­den zu grö­ße­ren Erschüt­te­run­gen kom­men. Die­se füh­ren zwangs­läu­fig zu Bean­stan­dun­gen der Nach­barn. Nicht sel­ten wir­ken sich die Erschüt­te­run­gen so stark auf das Bestands­ge­bäu­de aus, dass sogar Glä­ser in einem Schrank wackeln und dadurch ein poten­zi­el­ler Scha­den sug­ge­riert wird. Durch eine Beweis­si­che­rung wird der Ist­zu­stand des Gebäu­des vor der Bau­maß­nah­me doku­men­tiert. Kommt es nach Bau­be­ginn zu Bean­stan­dun­gen, kann der doku­men­tier­te Zustand mit den sich erge­ben­den Ver­än­de­run­gen ver­gli­chen wer­den. Hier­aus lässt sich dann ein evtl. Scha­den ableiten.

Warum ist eine Beweissicherung so wichtig?

Klei­ne­re Ris­se ober Beschä­di­gun­gen sind bei Bestands­ge­bäu­den all­täg­lich. Durch die meist sehr läs­ti­ge Nach­barbau­maß­na­he kommt der Eigen­tü­mer zu dem Ergeb­nis, dass die klei­ne­ren Ris­se oder Beschä­di­gun­gen durch die nach­bar­li­che Maß­nah­me ent­stan­den sind. Meist ist dies aber nicht der Fall. Eine spä­te­re Abgren­zung der tat­säch­li­chen Schä­den gegen­über den nur ver­mu­te­ten Schä­den kann nicht mehr statt­fin­den. Dar­aus folgt oft ein lan­ger und teu­rer Rechts­streit. Im Fal­le einer vor­ge­la­ger­ten Beweis­si­che­rung kann eine kla­re Scha­dens­zu­ord­nung erfol­gen und die­se bei Bedarf auch vor Gericht belegt werden.

Gutachten zu Schäden an Gebäuden

Scha­dens­bil­der bei Gebäu­den sind meist sehr kom­plex und viel­fäl­tig. Hier­bei han­delt es sich meist um die Aus­wir­kung unter­schied­lichs­ter Ein­flüs­se. Unse­re lang­jäh­ri­ge Bau­er­fah­rung und die ver­tief­ten Kennt­nis­se im Bereich der Trag­werks­pla­nung (Sta­tik) und Bau­phy­sik erlau­ben eine ziel­füh­ren­de ana­ly­ti­sche Beur­tei­lung des Scha­den­bil­des. Hier­aus wer­den dann Sanie­rungs­lö­sun­gen erar­bei­tet und vorgestellt.

Begleitung nachbarlicher Baumaßnahmen

Wir unter­stüt­zen Sie im Fal­le einer nach­bar­li­chen Bau­maß­nah­me. Umbau­maß­nah­men des Nach­barn durch z.B. die Ent­fer­nung und Erneue­rung sta­tisch rele­van­ter Bau­tei­le oder die Unter­fan­gung gemein­sa­mer Grenz­wän­de wir­ken sich auch auf den Nach­barn aus. Hier­durch ent­steht in der Regel eine gewis­se Unsi­cher­heit, da die nach­bar­li­chen Maß­nah­men nicht ein­ge­schätzt oder sta­tisch bewer­tet wer­den kön­nen. Unse­re Leis­tung besteht dar­in, die nach­bar­li­che Bau­maß­nah­me durch Sich­tung von Plan­un­ter­la­gen und Gesprä­chen mit der Gegen­sei­te ein­schät­zen zu kön­nen und die Ergeb­nis­se ver­ständ­lich für den Auf­trag­ge­ber auf­zu­be­rei­ten. Auch eine wei­te­re Beglei­tung der Bau­maß­nah­me, Prü­fung von Berech­nun­gen und Aus­füh­rungs­plä­nen gehö­ren zu unse­ren Aufgaben.
Nicht zuletzt geht es hier­bei um die Scha­dens­mi­ni­mie­rung, z.B. durch Set­zungs­ris­se am eige­nen Gebäude.

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Bau­in­ge­nieur­we­sen und Bauphysik